Unsere Kindergruppe ist als Verein organisiert. Du hast viele Möglichkeiten, mitzugestalten und mitzubestimmen. Einmal im Monat findet ein Elternabend statt, bei dem alle Belange der Kindergruppe besprochen und Entscheidungen demokratisch beschlossen werden. Du kannst ein Elternamt übernehmen (z.B. Obmensch, Kassier:in ect.), dich bei der Planung von Festen einbringen und deine Ideen, Wünsche und Anregungen einfließen lassen. Arbeiten wie Großputz, Reparaturen und Einkäufe werden gemeinschaftlich organisiert.
Öffnungszeiten: Montag – Freitag, 8:30 – 16:30
Die Öffnungszeiten und die Schließzeiten in den Ferien werden nach den Bedürfnissen der Eltern gemeinschaftlich beschlossen. Die Kindergruppe bleibt maximal fünf Wochen im Jahr geschlossen, meist zu den Winterferien, den Osterferien und in den letzten drei Augustwochen.
Essen
Wir kümmern uns um die Versorgung unserer Kinder durch Kochdienste. Einmal alle drei Wochen ist jeder Elternteil an der Reihe, für Frühstück, Mittagessen und Nachmittagsjause zu sorgen. Gute, biologische Lebensmittel sind uns dabei sehr wichtig. Wir achten auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung mit viel Obst und Gemüse sowie regionale und saisonale Produkte. Auf Unverträglichkeiten und spezielle Essgewohnheiten nehmen wir beim Kochen natürlich Rücksicht.
Elterndienst
An den Tagen deines Kochdienst bist du auch für die Reinigung der Kindergruppe zuständig. Und einmal im halben Jahr hast du Wäschedienst. Gelegentlich unterstützt du auch unsere BetreuerInnen bei Ausflügen oder springst ein, wenn eine Betreuerin krank sein sollte.
Kosten
Elternbeitrag: 244,66 Euro
Der Elternbeitrag wird 12 mal im Jahr bezahlt und sichert den hohen Betreuungsschlüssel und die hohe Qualifikation unserer Betreuerinnen.
Baustein: 183,49 Euro
Der Baustein wird einmalig bezahlt bei der Anmeldung des Kindes und sichert den Betreuungsplatz.
Kaution: 220,19 Euro
Die Kaution wird zur Sicherheit hinterlegt und wird nach Austritt aus der Kindergruppe wieder retourniert.
Wir sind beide am Land aufgewachsen, in einer Dorfgemeinschaft, in der Kinder nicht nur „die eigenen“ waren. Im Kaatschi haben wir dieses Gefühl wiedergefunden – eine Dorfgemeinschaft mitten in der Stadt. Am Anfang waren wir uns nicht sicher, ob wir den Aufwand und die Verantwortung einer elternverwalteten Kindergruppe wirklich schaffen. Und auch heute noch fordert es uns als Familie immer wieder. Als wir unsere Kinder im Kaatschi erlebt haben, wurde aber schnell klar, warum wir diesen Weg gehen. Für unsere Kinder ist das Kaatschi ein selbstverständlicher Teil ihres Lebens – auch noch Jahre nachdem sie die Kindergruppe verlassen haben: „Einmal Kaatschi, immer Kaatschi.“ Für uns bleibt die Gewissheit, dass sie in einer Gemeinschaft aufgewachsen sind, die nicht perfekt ist, aber in der man aufeinander schaut. Und genau das macht den Aufwand mehr als wett.
– Daniela & Michael, Eltern im Kaatschi

